Mai 182010
 
charcoal

Wenn man schon einen Smoker im Garten stehen hat, dann sollte man ihn auch als solchen benutzen. Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber Versuch macht kluch…

Bei einem früheren Arbeitskollegen, der selbst passionierter Koch/Griller/Räucherer ist, habe ich mir ein paar Tipps geholt. Wie es der Zufall so wollte hatten nahezu alle Supermärkte in unserer Gegend gleichzeitig Schweinefilet im Angebot, also auf zu REWE und ein paar schöne, ungefähr gleich große Stücke eingepackt (sie wiegen jeweils knapp 500g).

Problem Nr.1: Wo bekommt man Pökelsalz her? Nitrit oder Nitrat-haltiges Pökelsalz ist wichtig, damit das Fleisch beim Pökeln seine rote Farbe behält und nicht grau und unansehnlich wird. Rettung bot der örtliche Großhandel, bei dem ich einen 10kg-Eimer erstehen konnte. Nun gut, jetzt kann ich mit dem Wissen schlafen gehen, dass ich vermutlich in meinem ganzen Leben nie wieder Pökelsalz kaufen muss…

Aus 120g Pökelsalz, 10g frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, ein paar gemörserten Wacholderbeeren, etwas getrocketem Thymian und einer Prise Salz wurde die Gewürzmischung zum Pökeln gemischt.

Die größeren Fettstücke und Sehnen werden entfernt, dann sind die Filets bereit zum Pökeln.

Schweinefilets vor dem Pökeln

Nun werden die Filets mit der Gewürzmischung einmassiert und danach sofort vakuumiert

fertig zum Vakuumieren

Die vakuumieren Schweinefilets kommen jetzt in den Kühlschrank und werden täglich einmal leicht massiert und umgedreht. In 2 Wochen geht es dann weiter.

Christian

  One Response to “Experiment: Geräuchertes Schweinefilet – Teil 1”

Pingbacks (1)
  1. […] die geräu­cher­ten Filets des letz­ten Jah­res aufgegessen/verschenkt waren bevor ich Bil­der machen konnte gibt es nun an die­ser Stelle die […]

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