Jun 022013
 

 

Nachdem ich längere Zeit nicht mehr in Sachen Modellbau tätig war, juckte es mich seit einiger Zeit doch wieder in den Fingern und ich machte mich auf die Suche nach einem attraktiven Modell, mit dessen Herstellung ich wieder regnerische Feierabende verbringen könnte.

 

Nach längerer Recherche im Internet fiel die Wahl letztendlich auf den Baukasten der U.S.S. Constitution im Maßstab 1:82 des spanischen Herstellers Constructo Modelismo, der in Deutschland von Krick vertrieben wird. Bestellt wurde der Baukasten bei CMC. Krick hat auch einen weiteren Bausatz der gleichen Schiffes von Mantua Model im Maßstab 1:98 zu einem ähnlichen Preis im Katalog .

Den Ausschlag für das Constructo-Modell gaben zwei Punkte: zum Einen liegt beim Constructo-Baukasten ein kompletter vorgenähter Segelsatz bei, zum Anderen erlaubt der etwas größere Maßstab ein paar mehr Details darzustellen, wohingegen Modell im Maßstab 1:100 irgendwann in „Fuddelei“ ausarten. Jetzt ist 1:82 auch kein „klassischer“ Maßstab (1:75 wäre da eher ein Mittelmaß, 1:50 bietet noch bessere Möglichkeiten Details darzustellen), allerdings erreicht das fertige Modell auch hier eine stattliche Länge von 110 cm und die Diskussion mit der Hausherrin über den späteren Aufstellort will irgendwann auch geführt werden…

Die U.S.S. Constitution ist eine US-Amerikanische Fregatte, die im Oktober 1797 vom Stapel lief und heute als Museumsschiff in Boston vor Anker und ist für Besucher geöffnet. Außerdem dient sich heute als „Staatsschiff“ für Empfänge und offizielle Anlässe. Im August 2012 stach sie erstmals seit 1997 wieder unter eigenen Segeln in See um an den Sieg über die HMS Guerriere 200 Jahre zuvor, während des Krieges von 1812, zu erinnern. Sie ist damit das älteste noch im Dienst stehende Schiff, das noch schwimmfähig ist.

 

Knappe 4 Tage nach Bestellaufgabe kam das Paket an, im Klappkarton mit Tragegriff. Nach dem Öffnen fand sich folgender Inhalt:

  • zwei Holzschablonen vom 6mm Stärke, mit den ausgelaserten Kiel, Spanten und ein paar Kleinteilen
  • zwei weitere Holzschlablonen von 2mm Stärke mit den Decks, Verstrebungen und weiteren Kleinteilen. Die Teile sind hier nicht gelasert sondern nur einseitig angerissen, lassen sich mit einem Cuttermesser aber problemlos entnehmen.
  • eine etwas dickere Platte, die später als Basis für den Ständer dient
  • zwei Plastikboxen mit je 12 Fächern, in denen in einzelnen nummerierten Tüten eine Unmenge an Beschlagteile enthalten ist
  • eine weitere Plastiktüte mit weiteren, etwas größeren vorgeformten Holzteilen, den Metallbeschlägen für den Heckspiegel, das Takelgarn, verschiedene Drähte, der Rumpf des Rettungsbootes (aus Metall!), und der Segelsatz.
  • sechs Pakete mit diversen Leisten und Stäben
  • Eine ausführliche Bauanleitung
  • Baupläne im Maßstab 1:1 mit Detailplänen von allen Seiten, sowie ausführlichen Takelplänen

 

Alles in Allem ein sehr positiver erster Eindruck, der sich noch verstärkte, als ich die Bauanleitung erstmals durchblätterte. Sie ist sehr ausführlich gehalten, in über 60 Schritten. Jeder Bauschritt ist auf einer Doppelseite abgebildet, wobei die zu verwendenden Teile mit Anzahl und ihren Maßen, eine textliche Beschreibung in mehreren Sprachen sowie mehrere Detailfotos jeden Arbeitsschritt darstellen. So eine ausführliche und detaillierte Anleitung habe ich bisher noch nicht gesehen:

 

Im nächsten Artikel geht es dann los mit dem Aufbau des Rumpfes, der Unterdecks und des Oberdecks.

Feb 132011
 

Note: This article will soon be moved to my personal Geocaching blog at http://team-eclipse.de

If you are into geocaching and have a WordPress blog like this one then maybe you’d like to include maps with geocaches in your blog posts. This is generally not a difficult task but awkward if you have to do it by hand.

In this article I’d like to show how you can create maps like the following in a very easy way

What you need:

The follwing tools have been used to create the map above:

  • WordPress for the blog software
  • The OSM plugin by MiKa to embed the maps in your blog posts
  • The icon set which can be downloaded here
  • GSAK and my „ExportWPOSM“ plugin (you don’t need it but it makes the task much easier especially if you change the data often)

Preparing everything

I won’t explain here how to install WordPress or the OSM plugin. Details on that can be found at the corresponding sites. The only preparation you need additionally is to put the icon files where the OSM plugin can find them. This place must be on the same site as the blog post. In my case I created a directory in my directory structure wp-contents/uploads/icons/gc and places all icon files in there. After that the icons can be referenced like this

http://schmolzi.de/wp-contents/uploads/gc/icon-T-green.png 

If you are going to use the GSAK macro, you’ll need to remember the base URL (the part before the icon name, „http://schmolzi.de/wp-contents/uploads/gc/“ in this example) and specify it when exporting the data.

Embedding the map in your posts

To include a simple map without icons in a post you simply need to add the following code to your page (without the * at the beginning):

[*osm_map lat="49.81" long="8.71" zoom="13" width="600" height="400"]

„lat“ and „lon“ define the center point of the map, „zoom“ is the zoom level and width and height define how big the map will be displayed  on your page. This code creates the following map (note the blue „+“ sign at the top right. It opens a menu that lets you change the map type!)

Adding waypoints to the map

Now you have a map on your page you might like to add some waypoint markers to it. I’ll first explain how to do it with GSAK and the ExportWPOSM plugin. I will add a description of how to create the waypoint files by hand in another article.

Adding markers to your map using GSAK is very easy if you have installed the ExportWPOSM plugin. If you start it you will be prompted for some basic settings:

Configuration dialog

Here you need to specify the base URL for the icons as described above. Do not forget the trailing „/“.  Additionally you must enter the directory and file name where the markers description will be written and define if you also want to include child waypoints or – if so – want to include only child waypoints which have the user flag set.

The marco will then go through your current database with the active filter and create a marker file which contains every waypoint in it. Once it’s done it shows how many caches and child waypoints it has written.

After that upload the generated file to your webserver. I placed mine in wp-contents/uploads/2011/01/demo.txt. To include the markers in your map add add the tag „marker_file“ to the map defintion like this:

[*osm_map lat="49.81" long="8.71" zoom="13" width="600" height="400"
marker_file="http://schmolzi.de/wp-content/uploads/2011/01/demo.txt"]

This will create the following map:

Icon colors

Currently six icon colors are provided per type. They are used by the macro in the follwoing way (maybe this will be configurable in a future version):

  • Green icons denote caches you have already found
  • Blue icons denote caches you own
  • White icons denote caches you have not found yet
  • Red icons denote caches you logged a DNF
  • Grey icons denote caches that are temporarily disabled
  • Yellow icons denote mystery caches that you have not found yet but have corrected coordinates. This is useful to show Mysteries that you have solved but not found yet.
Mai 312010
 
charcoal

Nachdem die Filets jetzt zwei Wochen regelmäßig im Kühlschrank mit leichten Massagen verwöhnt wurden steht heute Phase 2 des Räucherexperiments an:

Die Filets werden aus dem Vakuum befreit und kurz abgespült. Anschließend kommen sie zum Durchbrennen aug einem Gitter liegend wieder in den (etwas wärmeren) Kühlschrank. Ich peile so ungefähr 10 Grad an. Ist zwar nicht so nett für die Bierflaschen, die ansonsten den Kühlschrank bevölkern, aber für geräucherte Filets muss man halt mal Opfer bringen.

Die Filets werden regeläßig umgedreht und bleiben für etwas 5 Tage dort. Anschließend wird es dann ernst. Das eigentliche Räuchern beginnt am Wochenende.

Mai 182010
 
charcoal

Wenn man schon einen Smoker im Garten stehen hat, dann sollte man ihn auch als solchen benutzen. Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber Versuch macht kluch…

Bei einem früheren Arbeitskollegen, der selbst passionierter Koch/Griller/Räucherer ist, habe ich mir ein paar Tipps geholt. Wie es der Zufall so wollte hatten nahezu alle Supermärkte in unserer Gegend gleichzeitig Schweinefilet im Angebot, also auf zu REWE und ein paar schöne, ungefähr gleich große Stücke eingepackt (sie wiegen jeweils knapp 500g).

Problem Nr.1: Wo bekommt man Pökelsalz her? Nitrit oder Nitrat-haltiges Pökelsalz ist wichtig, damit das Fleisch beim Pökeln seine rote Farbe behält und nicht grau und unansehnlich wird. Rettung bot der örtliche Großhandel, bei dem ich einen 10kg-Eimer erstehen konnte. Nun gut, jetzt kann ich mit dem Wissen schlafen gehen, dass ich vermutlich in meinem ganzen Leben nie wieder Pökelsalz kaufen muss…

Aus 120g Pökelsalz, 10g frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, ein paar gemörserten Wacholderbeeren, etwas getrocketem Thymian und einer Prise Salz wurde die Gewürzmischung zum Pökeln gemischt.

Die größeren Fettstücke und Sehnen werden entfernt, dann sind die Filets bereit zum Pökeln.

Schweinefilets vor dem Pökeln

Nun werden die Filets mit der Gewürzmischung einmassiert und danach sofort vakuumiert

fertig zum Vakuumieren

Die vakuumieren Schweinefilets kommen jetzt in den Kühlschrank und werden täglich einmal leicht massiert und umgedreht. In 2 Wochen geht es dann weiter.

Mai 062010
 
charcoal

Rezept

Zum Eingrillen für die neue Grillsaison habe ich mir einen mit Semmelknödelteig gefüllten Schweinefiletbraten ausgesucht.

Die Zutaten:

  • 2 Schweinefilets
  • Schwarzwälder Schinken

Für die Füllung

  • altbackenes Brot
  • Milch
  • Speck
  • Zwiebeln
  • Eier
  • Mehl
  • Pfeffer, Salz, etwas Muskatnuss

Zunächst werden die Schweinefilets mit einem scharfen Messer möglichst dünn zu Rouladen aufgeschnitten und flachgeklopft. Aus den Zutaten für die Füllung einen Semmelknödelteig stellt man einen Semmelknödelteig her und verteilt ihn – nicht zu dick – auf den Filets. Dabei sollte man darauf achten, am Rand etwas Platz zu lassen, man vereinfacht sich dadurch später das Zusammenrollen.

Auf die Füllung legt man nun ein paar Scheiben Schwarzwälder Schinken und rollt den Braten vorsichtig zusammen. Das Ganze wird nun mit weiterem Schinken umwickelt und mit Schnur fixiert.

In der Zwischenzeit ist der Grill angeworfen und zum indirekten Grillen vorbereitet. Der Braten wird über einer Auffangschale auf den Rost gelegt und bei mittlerer Hitze bis zu einer Kerntemperatur von knapp 65 Grad gegrillt.

Die Zubereitung ist im Folgenden illustriert.

Zwei Schweinefilets, zu Rouladen aufgeschnitten

flachgeklopft und belegt mit Semmelknödelteig

mit Schwarzwälder Schinken belegt

zu einem schönen Braten gerollt

zu einem schönen Braten gerollt

bereit zum umwickeln mit Schwarzwälder Schinken

bereit zum Umwickeln mit Schwarzwälder Schinken

gewickelt und verschnürt

gewickelt und verschnürt

auf dem Grill

auf dem Grill

Grill unter Dampf

Grill unter Dampf

ca. 1.5h, Kerntemperatur 65°

bereit zum Anschneiden

aufgeschnitten

Tellerbild

We cannot display this gallery

Dez 102009
 

Sometimes a customer asks for a mechanism to lock a Java desktop application after a certain time of inactivity by the user.

This can be easily achieved by adding a listener to the toolkit that contains a timer counting backwards. Every time the user creates a [cci lang=“java“]MouseEvent[/cci] or a [cci lang=“java“]KeyEvent[/cci] the timer is set back. If the timer fires because there has been no activity for a specified period of time a modal dialog can be opened to force the current user to re-enter his password.

Adding the listener is quite easy and should be done once the main frame is created:

// create the listener and set the timeout to 20 minutes
IdleListener idleListener = new IdleListener(20);
// add the listener to the toolkit's listener list and let it react on 
// key and mouse events
Toolkit.getDefaultToolkit().addAWTEventListener(idleListener,
                            AWTEvent.KEY_EVENT_MASK | 
                            AWTEvent.MOUSE_EVENT_MASK);
// start the listener's timer
idleListener().startTimer();
// no show the frame and so on...

So now let’s move on to the implementation of the [cci lang=“java“]IdleListener[/cci]:


import javax.swing.*;
import java.awt.*;
import java.awt.event.AWTEventListener;
import java.awt.event.ActionEvent;
import java.awt.event.ActionListener;

/**
 * This listener reacts to timeouts and forces the user to enter his
 * password before allowing him to continue working.
 *
 * The timer is being reset at every AWT event.
 */
public class IdleListener implements AWTEventListener, ActionListener {

    private Timer timer;
    private int timeoutMinutes = 20;

    /**
     * Creates a new timer and registers itself as action listener.
     */
    public IdleListener(int timeoutMinutes) {
        this.timeoutMinutes = timeoutMinutes;
        timer = new Timer(timeoutMinutes * 60000, this);
    }

    /**
     * Invoked when an event is dispatched in the AWT. Simply
     * resets the timer.
     */
    public void eventDispatched(AWTEvent event) {
        timer.restart();
    }

    /**
     * Invoked when an action occurs (i.e. the timer triggers).
     */
    public void actionPerformed(ActionEvent e) {
        stopTimer();
        // create a modal dialog and let the user enter his password.
        // ... code for dialog goes here ....
        // after successful authorization, restart the timer and move on.
        startTimer();
    }

    /**
     * stopps the timer.
     */
    public void stopTimer() {
        timer.removeActionListener(this);
        timer.stop();
    }

    /**
     * starts the timer.
     */
    public void startTimer() {
        timer = new Timer(timeoutMinutes * 60000, this);
        timer.start();
    }
}